Das Projekt

Es gibt da irgendwo im Weserbergland einen Stapel Aktenordner, der meine Vergangenheit enthält. Also, nicht meine eigene, sondern, die die Zeigt, wo ich herkomme. In Jahrelanger akribischer Kleinarbeit wurde Schnipsel um Schnipsel meiner Familiengeschichte zusammengetragen, sortiert und präsentiert. Mein Stammbaum, sozusagen. Und das will ich mir jetzt einmal ansehen. Schauen, was man damit anfangen kann. Herausfinden, wie das alles in die moderne Zeit transportiert werden kann, zugänglich für die anderen in der Familie. Vielleicht auch weitersuchen nach Nachkommen – und Vorfahren, der Teil, der mir besonders am Herzen liegt. Wie weit kommen wir in die Vergangenheit.

Aber erst einmal sehen, was da ist. Nicht gleich überstürzen und sich vor Begeisterung verrennen. Überlegen, wie die Informationen aufbereitet werden können, so dass sie auch weiterverarbeitet und weitergegeben werden können. Gibt es Standards, Schnittstellen, standardisierte Exportschnittstellen? Gibt es Software, die die Arbeit erleichtert? wie können die Daten so verbreitet werden, dass alle etwas davon haben, in der Vergangenheit stöbern, sich begeistern lassen. Gibt es Webservices, die selber betrieben werden können, ohne einem Anbieter gleich alle Daten ins Maul zu werfen.

Aber jetzt ersteinmal Anfangen, hinfahren, schauen und dann sehen, wie es weitergeht.

Ich bin wirklich gespannt!

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